Freitag, 3. August 2012

Gesehen: Batman - The Dark Knight Rises

Heute möchte ich mich mal wieder an etwas Neuem versuchen und poste meine erste Film-Rezension.

Ein Batman-Superhelden-Film mit viel angekündigter Action,Christian Bale, in einer wiederkehrenden Nebenrolle Morgan Freeman, daneben  Marion Cottilard und auch noch die bezaubernde Anne Hathaway...
Für mich war völlig klar, dass ich mir den dritten und wohl letzten der „neuen“ Batman-Filme von Christopher Nolan unbedingt ansehen muss. Ich bemühte mich allerdings, nach den ersten Vorschauen, meine Erwartungshaltung so gering wie möglich zu halten

Am Dienstag war es dann soweit. Ich muss sagen, der Kinodienstag im Kinopolis Sulzbach lohnt sich tatsächlich. So haben wir pro Karte „nur“ 7,40 inkl. Überlängenzuschlag bezahlt. Da war also noch Geld für etwas Popcorn drin ;)

Die Story von The Dark Knight Rises beginnt acht Jahre nach dem Tod von Harvey Dent (alias Two-Face), für den Batman die Schuld auf sich genommen hat, um der Stadt den Helden zu geben, den sie zu der Zeit zu brauchen schien. Dies half dabei, die Gesetze von Harvey Dent durchzusetzen und viele hunderte Straftäter ohne Chance auf Freilassung ins Gefängnis zu bringen. Batman ist seitdem von der Bildfläche verschwunden und gilt als gesuchter Mörder.
Als Bruce Wayne führt er seither ein absolut zurückgezogenes Leben und meidet nahezu jeden Kontakt zur Aussenwelt, ausser zu seinem Butler Alfred. Auch körperlich ist er sehr stark angegriffen und alles andere als fit und gesund. 
Eines Tages taucht die geheimnisvolle Diebin Selina Kyle alias Catwoman  (als Hausmädchen getarnt) im Wayneschen Anwesen auf und stiehlt nicht nur ein Perlenkette aus dem Nachlass von Bruce Waynes verstorbener Mutter, sondern auch seine Fingerabdrücke.
Ebenfalls taucht ein noch gefährlicherer und brutaler Gegner auf der Bildfläche aus. Der maskierte Terrorist Bane, offensichtlich nach dem Tod von Ras al Ghul, welcher von Batman getötet wurde, der Anführer der Gesellschaft der Schatten, terrorisiert Gotham City und bedient sich hierbei wahlloser Gewalt und Terror und im Verlauf der Geschichte sogar einer Atombombe.
Batman sieht keine andere Chance, als sein Exil zu verlassen und sich der neuen Bedrohung zu stellen. Doch genau dies scheint auch zum Plan Banes zu gehören. Hat Batman nach acht Jahren ohne Training und Übung überhaupt eine Chance gegen den gut ausgebildeten Knochenbrecher? Ist er wirklich, wie Batman vermutet, das Kind von Ras al Ghul? Welche Rolle spielt eigentlich die karitativ aktive und ausgesprochen attraktive Miranda Tate, welche von Bruce Wayne als Vorstandmitglied eingesetzt wird?
Als Bane Gotham in den absoluten Ausnahmezustand und totale Anarchie versetzt, stehen auch Batmans alter Verbündeter Jim Gordon und der hitzköpfige junge Cop John Blake bereit und unterstützen ihren Helden. Welche Ziele Catwoman verfolgt, ist nicht immer so einfach zu durchschauen.

So, wie zu Beginn ja bereits gesagt, bin ich mit so wenig Erwartungshaltung wie eben möglich in den Film gegangen und war einfach mal gespannt, was Christopher Nolan sich hier so hat einfallen lassen.
Wenn man nicht viel erwartet, kann man auch nicht allzu enttäuscht werden.
Daher kann ich sagen, dass mir der mit fantastischen Actionszenen und düsteren eindrucksvollen Bildern gespickte Film gar nicht mal so schlecht gefallen hat.
Dass nicht immer alles realitätsnah ist, erwartet man ja schließlich auch nicht von einer Batman Verfilmung. Ein leichter „Trash-Faktor“ gehört hier für mich also durchaus dazu.

Allerdings hat Nolan hier meiner Meinung nach einfach versucht, zu viele Fäden auf einmal und parallel zu spinnen, dadurch verliert sich der Verlauf oft etwas in langatmigen Details. Manche Entwicklungen sind leider auch sehr vorhersehbar.
Leider kam in der deutschen Synchro zu der schon in den ersten beiden Teilen etwas anstrengenden tiefen  „Batman-Stimme" nun auch noch eine unfreiwillig sehr komische und nicht sonderlich eindrucksvoll gelungene Stimme des Bösewichtes Bane. Mich ließ die Stimme zum Teil die kleine Dori aus findet Nemo denken, die gerade im Stimmbruch ist und sich an „walisch“ versucht.
Manche Hintergründe und kitschige Details waren einfach auch nicht wirklich notwendig.

Insgesamt würde ich persönlich dem Film eine Schulnote 3+ geben.

Und wer einfach große Bilder und ein paar sehr nett anzusehende Charaktere auf der großen Leinwand genießen möchte, dem kann man den Kinobesuch durchaus empfehlen.
Mir persönlich haben hier schauspielerisch Anne Hathaway als Catwoman, selbstverständlich Gary Oldman als Jim Gordon und wie immer auch Michael Caine als Alfred am besten gefallen.
Anne Hathaway hat tatsächlich zu jeder Zeit etwas „katzenhaftes“ , geschmeidiges und elegantes an sich gehabt, ohne in ihren Bewegungen so überzogen rüber zu kommen, wie beispielsweise seinerzeit Halle Berry.

Ich möchte hier aber natürlich auch nicht zu viel spoilern und kann natürlich nur meinen eigenen persönlichen Geschmack mitteilen.

Habt ihr den Film schon gesehen, wie hat er euch gefallen?

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